Der genormte Verbindungsstandard DisplayPort (DP) wurde erstmals 2006 von der VESA zur Übertragung von digitalen Bild- und Tonsignalen vorgestellt. Im Gegensatz zu anderen Übertragungsstandards handelt es sich bei DisplayPort um eine universelle und dabei lizenzfreie Lösung, die sich vor allem im PC-Bereich durchgesetzt hat. Um andere Geräte mit Anschlüssen wie HDMI, DVI oder VGA in einem DP-Umfeld weiter betreiben und einsetzen zu können, gibt es für diese (und weitere) passende DisplayPort Adapter. Mit einem solchen DisplayPort Adapter können Sie beispielsweise einen HDMI-fähigen Smart-TV mit dem Computer verbinden, um Filme und Serien gemütlich vom Sofa aus auf dem großen Fernsehbildschirm und in bester Soundqualität zu genießen.
Ursprünglich wurde der DP-Standard entworfen, um den Umstieg auf digitale Schnittstellen zu forcieren und so die Basis für eine höhere Bildqualität von Videosignalen zu schaffen. Zudem ist der Anschluss deutlich kleiner als etwa VGA- oder DVI-Anschlüsse, so dass die DisplayPort Adapter sich auch besonders für kompakte Mobilgeräte wie Notebooks eignen.
Die erste technische Spezifikation (DP 1.0) wurde im Mai 2006 veröffentlicht. Seitdem erschienen diverse Revisionen und Ende Juni 2019 dann die aktuelle Version 2.0. Die ermöglicht mit dem passenden Kabel eine Auflösung von bis zu 7.680 x 4.320 DPI und damit von bis zu 8K. Die ursprünglich 2008 von Apple entwickelte Variante des Mini DisplayPorts wurde Ende 2009 in die VESA-Spezifikation 1.1a übernommen. Seitdem ist sie wie die reguläre DP-Ausführung lizenzfrei zu nutzen.
Die Stecker und Buchsen sind bei DisplayPort so konturiert und gestaltet, dass es nur eine Möglichkeit gibt, eine Verbindung herzustellen. Da DP aufwärtskompatibel zu HDMI ist, lässt sich mit dem richtigen DisplayPort Adapter eine Verbindung zwischen DP-Ausgang und HDMI-Eingang herstellen. Allerdings ist dafür ein aktiver oder passiver HDMI zu DisplayPort-Adapter erforderlich.
DisplayPort unterstützt sogenannte Daisy-Chains, mit denen sich zwei oder mehr Monitore in Reihe schalten lassen. Wer also seinen PC-Arbeitsplatz mit mehr als einem Monitor ausstatten und alle Monitore mit demselben Computer verbinden will, der kommt um diese Technologie nicht herum. Mit dem richten DisplayPort Adapter lassen sich sogar ältere Monitore anbinden, die keinen DP-Anschluss bieten.
Im Vergleich zum ebenfalls digitalen HDMI bietet DisplayPort ab Version 1.4 eine deutlich höhere maximale Datenübertragungsrate von bis zu 32,4 GBit/s. HDMI 2.0 erreicht dagegen nicht mehr als 14,4 GBit/s und eine Bildauflösung von bis zu 4.096 x 2.160 DPI; das entspricht in etwa dem 5K-Standard. Allerdings sind mit HDMI 2.1 auch deutlich höhere Bildqualitäten möglich, so dass beide Technologien sicherlich weiterhin gleichberechtigt am Markt bestehen werden.
Noch besser schneidet DP gegenüber DVI ab. Denn das erreicht mit Dual Link Technologie eine maximale Auflösung von 2.560 x 1.600 DPI, als Single Link sogar nur 1.920 x 1.200 DPI, was lediglich dem FullHD-Standard entspricht. Zudem kann DVI nur Bild- und keine Tonsignale übertragen, so dass DisplayPort technisch deutlich überlegen ist.
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